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(T)Raumschiff Surprise â Periode 1
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(T)Raumschiff Surprise â Periode 1 ist eine deutsche KinokomĂśdie, die unter der Regie von Michael âBullyâ Herbig entstand. Sie parodiert zahlreiche andere Filme, insbesondere aus den Science-Fiction-Universen von Star Trek und Star Wars. Die Premiere fand am 19. Juli 2004 in MĂźnchen statt; in die deutschen Kinos kam der Film am 22. Juli 2004. Mit insgesamt 9,165 Millionen Besucherncite-ref-3[3] belegt er auf der Liste der erfolgreichsten deutschen Filme seit Beginn der Erfassung im Jahr 1980 Platz 2 hinter Der Schuh des Manitu (ebenfalls von Herbig).cite-ref-4[4]
In den Hauptrollen sind Michael Herbig, Rick Kavanian, Christian Tramitz, Anja Kling, Til Schweiger und Sky du Mont zu sehen.
Contents
⢠Handlung
⢠Kassenerfolg
⢠Parodierte Filme
⢠Hintergrund
⢠Soundtrack
⢠Auszeichnungen
⢠Kritik
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Handlung
Am 22. Juli 2004 (drei Tage nach der Premiere des Films) stĂźrzte ein AuĂerirdischer (H2O2) mit seinem UFO in der WĂźste von Nevada ab. Dieser erste Kontakt mit einer auĂerirdischen Intelligenz ermĂśglichte es der Menschheit fĂźnfzig Jahre später, den Mars zu besiedeln. Jetzt, im Jahr 2304, will Rogul, der bĂśse Regulator der Marskolonie, die Erde unterwerfen.
Nach dem ersten Angriff bleiben der Menschheit auf der Erde unter KĂśnigin Metapha und ihren Senatoren nur noch wenige Stunden, der Vernichtung zu entgehen. Da hat Metaphas Konsul eine Idee: Eine Mannschaft soll in die Vergangenheit reisen und die Marsbesiedelung durch die ZerstĂśrung des UFOs mit einem Schweizer Taschenlaser verhindern. Die einzige während der Wirren des Krieges noch zur VerfĂźgung stehende Mannschaft ist die des (T)Raumschiffes âSurpriseâ mit Kapitän JĂźrgen Thorsten Kork, Mr. Spuck und Chefingenieur Schrotty. Obwohl der Senat um die mangelnden Qualifikationen weiĂ, wird die Mannschaft aufgrund der Hoffnungslosigkeit dennoch zur Erde beordert.
Die drei homosexuellen Astronauten folgen nur widerwillig dem Befehl, zur Erde zurĂźckzukehren, da sie gerade fĂźr die Miss-Waikiki-Wahl in Honolulu trainieren. Allerdings erzählt der Steuermann Popowitsch, dass bei Befehlsverweigerung der Urlaub gestrichen wird, und so lassen sie sich zu dem waghalsigen Kommando Ăźberreden. Da der Mopsantrieb der Surprise einen Marderschaden hat und das Beamen zur Erde nicht funktioniert, mĂźssen die drei ein Weltraumtaxi rufen. Mit diesem, gesteuert von Rock Fertig-Aus, gelangen sie trotz Beschuss durch Raumschiffe des sogenannten âKampfkeksgeschwadersâ des Regulators in die âCity of Governmentâ zu KĂśnigin Metapha.
Den drei Astronauten wird im Senat vom Konsul der Plan und die Funktion der Zeitmaschine in Form eines Sofas erläutert. Während bereits die ersten Marsianer in den Palast stßrmen und Schrotty gefangen nehmen, setzen sich Metapha, Kapitän Kork, Mr. Spuck und Taxifahrer Rock auf das Zeitreise-Sofa und entkommen im letzten Augenblick. Die Senatoren hingegen werden in die Waschkßche gesperrt und Schrotty, da er keine Informationen preisgeben will, mit einer Bratpfanne niedergeschlagen. Jens Maul, der Sohn des Regulators Rogul, baut mit Hilfe der beschlagnahmten Gebrauchsanweisung fßr das Zeitreise-Sofa sein Moped in eine Zeitmaschine um und folgt in Roguls Auftrag den Helden in die Vergangenheit.
Das Zeitreise-Sofa funktioniert jedoch nicht zuverlässig: Die Helden reisen zu weit in die Vergangenheit, landen im Jahr 1304 und werden von Herzog âWilliam dem Letzten von Shareholdingâ in Ketten gelegt. Bei einem Turnier muss Rock gewinnen, um zu verhindern, dass der Herzog Metapha zur Frau nimmt und die Ăźbrigen Gefangenen verbrennen lässt. Rocks Gegner ist ein schwarzer Ritter, der sich als Jens Maul entpuppt. Der schwarze Ritter gewinnt das Turnier gegen Rock zwar, doch Metapha, Kapitän Kork, Mr. Spuck und Rock entkommen mit der Zeitmaschine durch eine List der KĂśnigin: Sie lässt den Herzog ein Foto von sich und den anderen auf dem Scheiterhaufen machen, und genau in dem Moment, als William den AuslĂśser der Kamera betätigt, verschwindet das Zeitreise-Sofa mit den Gefangenen. William der Letzte wird daraufhin von seinem Berater als Hexer bezeichnet und unter dem Jubel des Volkes auf den Scheiterhaufen beordert.
Diesmal landen die vier Zeitreisenden in der Kleinstadt Groom Lake City im Wilden Westen. Kurz nach ihrer Ankunft wird das Zeitreise-Sofa jedoch von einem heranrasenden Zug zerstĂśrt, da es genau auf einem Eisenbahngleis gelandet ist. Die Handlung spielt dort zur selben Zeit wie in Der Schuh des Manitu, wodurch auch dieselben Figuren aus diesem Film auftauchen. Um 12 Uhr mittags leeren sich schlagartig die StraĂen, denn der gefĂźrchtete Bandit Santa Maria trifft mit zwei seiner wĂźsten Kumpane ein. Während Santa Maria mit seinem Handlanger Jim bei einer Verkaufsveranstaltung alten Damen Rheumadecken verkauft, geraten Kapitän Kork und Mr. Spuck auf der StraĂe ahnungslos mit einem seiner Kumpane, John, aneinander. Die beiden bemerken ihn zuerst nicht, da sie miteinander streiten. Während dieses Streits schieĂt John Mr. Spuck den Schweizer Taschenlaser aus der Hand und bekommt so endlich Aufmerksamkeit. Ohne es zu bemerken, liefern Kork und Mr. Spuck sich ein Western-Duell gegen John. Dieser greift zur Waffe und feuert, doch während des Schusses schleicht Metapha sich von hinten an und schlägt John mit einem Blumentopf zu Boden. Der Schuss befreit Kork und Mr. Spuck von der Kette, mit der die beiden von William dem Letzten im Mittelalter gefangen gehalten wurden.
Jens Maul findet den Schweizer Taschenlaser und will auf seinem Moped fliehen. Jedoch bemerkt Rock Fertig-Aus dies, springt auf ein Pferd und jagt ihm nach. Nach einer Weile verfängt sich Jens Mauls Umhang im Triebwerk seines Zeitreise-Mopeds. Diese Chance nutzt Rock, Jens Maul per Lasso zu Ăźberwältigen, ihm die Zeitmaschine und den Taschenlaser abzunehmen und mit seinen Gefährten in die richtige Zeit zu reisen. Doch Jens Maul gibt nicht auf; er repariert das zerschmetterte Zeitsofa und folgt ihnen. In der WĂźste von Nevada angekommen, liefern Rock und Jens Maul sich einen Zweikampf mit ihren Laserwaffen. Als Rock zu Boden geht und Maul zum entscheidenden Schlag ansetzen will, landet das UFO und trifft Jens Maul am Kopf, der mit einem darauf folgenden Faustschlag von Rock auĂer Gefecht gesetzt wird.
Der AuĂerirdische aus dem fuĂballgroĂen Raumschiff beklagt sich in unbekannter Sprache, aber verständlich gestikulierend Ăźber den Absturz durch einen Schaden am Raumschiff. Dann will er etwas trinken, verschluckt sich aber dabei. Daher drĂźckt Mr. Spuck dem Männchen das Asthmaspray von Jens Maul in den Mund, woraufhin das Alien platzt. Rock zerstĂśrt das UFO mit dem Schweizer Taschenlaser, um so die Mission abzuschlieĂen und die (spätere) Welt zu retten. Damit die Zeitreisenden ins Jahr 2304 zurĂźckkehren kĂśnnen, muss Mr. Spuck traurig in der WĂźste von Nevada zurĂźckbleiben, da ansonsten die ramponierte Zeitmaschine genau um Mr. Spucks Gewicht Ăźberlastet wäre. Spuck wird vom FBI festgenommen und verhĂśrt. Da der LĂźgendetektor nicht ausschlägt, glaubt man ihm schlieĂlich seine Geschichte und entlässt ihn wieder auf freien FuĂ.
Als KĂśnigin Metapha, Kapitän Kork und Rock ins Jahr 2304 zurĂźckkehren, werden sie von Spuck und den anderen Mitgliedern der âSurpriseâ begrĂźĂt. Zur Erklärung weist Mr. Spuck darauf hin, dass er eine Vulcanette Vulgaris sei, die bis zu 400 Jahre alt werden kĂśnnen, weil sie zur Gattung der GalĂĄpagos-RiesenschildkrĂśten gehĂśren, was Kork und Schrotty ihm zuvor nie glauben wollten. Zudem hat der mittlerweile 335-jährige Spuck die letzten 300 Jahre damit verbracht, die Erde nach seinen Vorstellungen neu zu gestalten: Alles ist nun in Pink-Camouflage gefärbt. Endlich kĂśnnen Kapitän Kork, Mr. Spuck und Schrotty an der Wahl zur Miss Waikiki teilnehmen. Nach der Wahl (bei der Kork den ersten, Spucky den zweiten und Schrotty den dritten Platz belegt) singen die Sieger den Miss-Waikiki-Song. Nach dessen Ende taucht Jens Maul mit den Worten âDu kannst dich auf mich verlassen, Papiâ im Bild auf, was auf eine mĂśgliche Fortsetzung verweist.
AnschlieĂend kommt ein etwa zehnminĂźtiger Abspann mit Dreharbeiten von misslungenen Szenen. Zum Schluss trifft während einer Kaffee-Runde mit Käsesahne-Torte an Bord der Surprise, bei der Spucky Ăźber die letzten 300 Jahre berichtet, Ăźberraschend ein Besucher auf der âSurpriseâ ein: Der Apache Winnetouch fragt, ob ein Perlentaucher benĂśtigt werde.
Kassenerfolg
Bereits in der ersten Woche sahen den Film 3,43 Mio. Besucher, was die zweitbeste Startwoche in Deutschland bedeutet. Nach der Goldenen Leinwand des Hauptverbandes der Filmverleiher fĂźr 3 Mio. Besucher in 6 Tagen und den Platin Bogey fĂźr 5 Mio. Besucher in 13 Tagen erreichte das (T)Raumschiff Surprise auch die Goldene Leinwand mit Stern (fĂźr 6 Mio. Kinobesucher) in der Rekordzeit von nur 18 Tagen. Insgesamt sahen 9.154.492 Besucher den Film im Kino.cite-ref-5[5]
Parodierte Filme
Der Film enthält Anspielungen auf folgende Filme:
⢠Das letzte Einhorn (Das Gemälde im Hintergrund bei dem Mahl von William dem Letzten und KÜnigin Metapha)
⢠Akte X â Die unheimlichen Fälle des FBI (Agenten Zweifeld, Baumfeld, Blickfeld und Reisfeld untersuchen Phänomene â der Name âK. Reisfeldâ kann auch als Anspielung auf die damalige nationale Sicherheitsberaterin der USA, Condoleezza Rice, und den damaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld verstanden werden.)
⢠Contact (Die Reise mit dem Mofa durch den Zeittunnel)
⢠Das fßnfte Element (Spacetaxi, Schlachtruf der Wache beim Regulator)
⢠Der letzte Countdown (Besatzungsmitglied aus der Zukunft bleibt in der Vergangenheit zurßck)
⢠Der Schuh des Manitu (Ăberschneidung der Handlungsstränge)
⢠E.T.
⢠Herrliche Zeiten im Spessart (aufgrund einer Fehlfunktion der Zeitmaschine landen die Helden zuerst im Mittelalter, anschlieĂend im 19. Jahrhundert und erst im dritten Anlauf im eigentlich beabsichtigten Jahr 2004)
⢠Independence Day (Invasion auf der Erde)
⢠Indiana Jones und der Tempel des Todes (Suche nach der Bedienungsanleitung während des Angriffs der Marsianer)
⢠Manta Manta (Als Spucky vorschlägt, das beschädigte Taxi doch einfach pink camouflage zu lackieren, zählt Rock (Til Schweiger) dessen Tuningeigenschaften auf. Die Art und Weise entspricht genau der von Berti (auch Til Schweiger) in Manta Manta gegenßber der Radioreporterin ßber seinen Breitbau-Manta)
⢠Matrix (Kameratechnik)
⢠Men in Black
⢠Minority Report (interaktives Hologramm, das von der Prinzessin durch Handbewegungen bedient wird)
⢠Natural Born Killers (das ßberfahrene Gummi-Schweinchen, das Rock Spucki schenkte, ganz am Anfang)
⢠Die Olsenbande (Rede des Käptns vor Jens Maul)
⢠Ritter aus Leidenschaft (Ritterturnier)
⢠Shrek â Der tollkĂźhne Held (Kleid und Frisur von Metapha beim Mahl mit William dem Letzten ähneln denen von Fiona)
⢠Spiel mir das Lied vom Tod (das Western-Duell zwischen John, Spucky und Kapitän Kork)
⢠Star Trek
⢠Der Titel und das Raumschiff ist an die Serie angelehnt (Raumschiff Enterprise â Traumschiff Surprise).
⢠Die gesamte Crew kommt aus dem Star-Trek-Universum: Käptân JĂźrgen Thorsten Kork â Captain James Tiberius Kirk, Mr. Spuck â Mr. Spock, Schrotty â Scotty, Pulle â Pille. Das gilt auch fĂźr den Rest der BrĂźckencrew: Fräulein Bora-Bora â Lt. Uhura, Mr. Nasi â Lt. Hikaru Sulu, Pawel Popowitsch â Fähnrich Pavel Chekov.
⢠Beamen und Zeitreisen sind mÜglich.
⢠Das Zurßckbleiben von Mr. Spuck erinnert an das Selbstopfer von Spock in Star Trek II: Der Zorn des Khan.
⢠Star Wars
⢠Die Wachen des Regulators ähneln der Imperialen Garde aus Star Wars.
⢠Der âRegulatorâ ist eine Anspielung auf den âImperatorâ.
⢠Jens Maul ähnelt Darth Vader, der schwer atmet. Dies wird allerdings als Asthma dargestellt. Der Helm seiner RitterrĂźstung sieht von hinten wie Darth Vaders Helm aus doch er hat keine Maske. Der Name ist an Darth Maul angelehnt, der in Episode I auĂerdem ein Gefährt verwendet, das Jens Mauls Moped ähnelt.
⢠Der Flug des Space Taxi erinnert stark an das Pod-Rennen (Flug durch Felsenlandschaft) in Episode I. Auch die Frontmotoren des Space Taxi, die kurz vor dem Abflug herausgefahren werden, sehen wie die eines Pod-Renners aus.
⢠Die Schlachtschiffe in der Weltraumschlacht nach Verlassen der Surprise spielen direkt auf die Dreadnought- und Schlachtkreuzer-Klassen an
⢠Rock erinnert an Han Solo, der Luke Skywalker und Obi-Wan Kenobi zu einem anderen Planeten fliegen soll.
⢠Die Raumjäger der Marsianer ähneln T-16-Lufthßpfern.
⢠Die Marsianer-Piloten erinnern an TIE-Piloten.
⢠KÜnigin Metapha ähnelt Prinzessin Leia und KÜnigin Amidala.
⢠Die Stadt City of Government sieht mit ihren Tßrmen wie Coruscant aus.
⢠Lichtschwert-Duell kurz vor der Landung des UFOs.
⢠Der Name des auĂerirdischen Piloten H2O2 erinnert (neben der Formel H2O2 = Wasserstoffperoxid) an den Droiden R2D2.
⢠Der Satz: âIch bin dein Vater!â (Regulator zu Jens Maul â Darth Vader zu Luke Skywalker)
⢠Der Titel spielt auch auf den von Star Wars: Episode I an.
⢠Die Kommunikation ßber Hologramme.
⢠Der Senat erinnert an die Regierung von Naboo und an den Rat der Jedi.
⢠Die Sprache des AuĂerirdischen H2O2 erinnert an die des Separatisten Poggle der Geringere aus Star Wars: Episode II â Angriff der Klonkrieger.
⢠Viele Dialoge zwischen Metapha und Rock im Wilden Westen erinnern an die zwischen Leia Organa und Han Solo in Episode V: Rock behauptet, die Prinzessin brauche ihn, weil sie ihn liebe, sie erwidert, dass er fĂźr die Mission wichtig sei; in Star Wars behauptet Han dies ebenfalls und Leia antwortet, er sei wegen seiner FĂźhrungsqualitäten wichtig fĂźr die Rebellion. Kurz darauf erklärt Rock Metapha, dass er das alles nicht fĂźr die Rettung der Welt tue, sondern nur sein Taxi repariert haben wolle; Han sagt, er tue das nicht fĂźr die Rebellion, sondern, weil er sein Geld wolle. Als Rock auf Jens Mauls Motorrad auftaucht, erklärt Metapha, er sei ein Held. Er antwortet âIch weiĂâ, was an den berĂźhmten Dialog âIch liebe dichâ â âIch weiĂâ angelehnt ist.
⢠Stargate
⢠Taxi Taxi (Taxifahrt, Taxifahrer)
⢠Terminator 2 â Tag der Abrechnung (âEnsalada Mistaâ, Taxifahrt, Jens Mauls leuchtendes Auge am Ende und das Konzept, die âKontaminationâ mit hĂśheren technischen Fertigkeiten durch Zeitreise rĂźckwirkend zu verhindern)
⢠Zurßck in die Zukunft (Zeitreise-Anzeige am Sofa, Rocks Faustschlag gegen Maul ist eine Frame-Kopie von Martys Vater gegen Biff, das Zeitsofa wird wie die Zeitmaschine durch einen Zug zerstÜrt)
⢠ZwÜlf Uhr mittags (Westernduell)
⢠Basic Instinct (Befragungsszene von Spuck)
⢠Der Herr der Ringe: Die Gefährten (Auftritt des schwarzen Ritters â Kameraeinstellungen und Musik)
⢠X-Men: Die blauen Ringe, die sie bei der Zeitreise mit Jens Mauls Moped durchqueren, erinnern stark an den Vorspann des ersten X-Men-Films, wo die Kamera durch ein blass-blaues Skelett und an mehreren Atomen vorbei fährt.
AuĂerdem sind Elemente aus den Romanen Per Anhalter durch die Galaxis, Die Säulen der Erde (Graf William von Shiring âHerzog William der Letzte von Shareholding), Timeline und Findet Nemo (Zitat: âRettet die Wale, findet Nemoâ) sowie der Kinder-Quizshow 1, 2 oder 3 (Beam-Szene) und der Spielshow GlĂźcksrad (Punktetafel beim Ritterturnier erinnert an die Ratewand) zu sehen. Auch Markennamen werden persifliert wie Chio-Chips (abgewandelt zu âChicâ) oder der Sarotti-Mohr. Die Werbung âMars macht mobil â bei Arbeit, Sport und Spiel!â wird durch den Satz âDer Mars macht mobilâ aufgegriffen. Des Weiteren wird auf die Comicfigur âCaptain Americaâ angespielt (Rock wirft einen rot-weiĂen Schild in dessen Stil).
Hintergrund
⢠Nach dem groĂen Erfolg des Vorgängerfilms Der Schuh des Manitu lieĂ Michael Herbig die Zuschauer der Bullyparade Ăźber das Thema des nächsten Films abstimmen. Zur Auswahl standen eine Fortsetzung des Manitu-Films, eine Sissi-Verfilmung, ein (T)Raumschiff-Film, ein âFilm, wo keiner mit rechnetâ (der dann auch so geheiĂen hätte) und mit âBully, hĂśr auf mit dem ScheiĂâ ein Ratschlag, von Kinofilmen in Zukunft doch gänzlich die Finger zu lassen. Die Mehrheit entschied sich fĂźr das Weltraum-Thema.cite-ref-6[6] Jahre später entschieden sich die Verantwortlichen, zusätzlich auch den Sissi-Film zu produzieren. Am 25. September 2007 erschien daher der Animationsfilm Lissi und der wilde Kaiser mit den Stimmen von Herbig, Tramitz und Kavanian. Auch kam 2025 eine Fortsetzung des Manitu-Films mit âDas Kanu des Manituâ in die Kinos.
⢠Der Schuh des Manitu und (T)Raumschiff Surprise sind inhaltlich insofern verzahnt, als die Haupthandlung des Manitu-Films kurz nach dem Eintreffen der Surprise-Mannschaft im Wilden Westen beginnen soll. Diese Parallelen werden im Film unter anderem durch einen Zeitungsartikel und durch eine Bemerkung des BĂśsewichts Santa Maria (âJohn, du hast zehn Minuten; wir wollen den Apachen doch heute noch ein Stammlokal verkaufen!â) angezeigt. Weitere Zusammenhänge sind: a) der Zug, der die Draisine der Schoschonen im Manitu-Film Ăźberfährt, zerstĂśrt auch das Zeit-Sofa, sowie b) Winnetouch, der ganz am Ende des Films (erst nach dem Abspann) auf dem (T)Raumschiff Surprise anheuern will (âBrauchtâs ihr noch 'nen Perlentaucher?â).
⢠Das Budget des Films betrug 9 Millionen Euro.
⢠Der Film ist mit drei Schauspielern, die in jeweils einem Otto-Film in der Gegenspielerrolle auftraten, besetzt: Sky du Mont (Otto â Der Film), Hans-Peter Hallwachs (Otto â Der AuĂerfriesische), Reiner SchĂśne (Otto â Der Katastrofenfilm).
⢠Reiner SchÜne wirkte auch in Episoden der Serien Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert und Babylon 5 mit.
⢠Zum Film erschien ein Hintergrund-Buch, in dem die Vorgeschichte erläutert und Zusatzinformationen gegeben werden. So werden Einzelheiten wie das Baujahr der Surprise (2150) und die âMopsgeschwindigkeitâ (0,98888-fache Lichtgeschwindigkeit, benannt nach Ferdinand Mops) bekannt, sowie dass die Besiedlung des Mars durch die fiktive Fernsehsendung âAuf gehts!â vorangetrieben wurde, die erstmals durch eine Castingshow ausgewählte Kandidaten zum Mars schickte, um diesen besiedeln zu lassen (darunter waren auch Monika und Kalle Rogul: die Eltern des Regulators).
⢠Am 22. Juli 2004 wurde auf ProSieben ein 60-minßtiges Making-of zum Film gezeigt.cite-ref-7[7]
⢠Im Jahr 2017 erschien zum 20-jährigen Jubiläum der Bullyparade Bullyparade â Der Film, ein Episodenfilm unter der Regie von Michael Herbig. Eine der fĂźnf Episoden des Films ist eine weitere Traumschiff-Parodie, in der die Figuren aus (T)Raumschiff Surprise einen Auftritt haben.
⢠Der Navigator an Bord der Surprise heiĂt Pawel Popowitsch, eine Anspielung auf den sowjetischen Kosmonauten Pawel Romanowitsch Popowitsch.
Soundtrack
Auszeichnungen
2004
⢠Bambi in der Kategorie Sonder-Bambi
⢠Deutscher Comedypreis in der Kategorie Beste Kino KomÜdie
⢠Deutscher Comedypreis in der Kategorie Bester Comedian fĂźr Michael Herbig in â(T)Raumschiff Surprise â Periode 1â
⢠G.Q. Award in der Kategorie Film des Jahres
⢠Goldene Leinwand (3 Millionen Besucher)
⢠Goldene Leinwand mit Stern (6 Millionen Besucher)
⢠Goldene Leinwand mit 2 Sternen (9 Millionen Besucher)
⢠Box Office Germany Award (Bogey) in Platin (ßber 5 Millionen Kinobesucher in 50 Tagen)
2005
⢠Goldene Kamera in der Kategorie Comedy
⢠Bayerischer Filmpreis in der Kategorie Bester Comedy Film
⢠Porzellan-LÜwe der Bayerischen Staatskanzlei in der Kategorie Erfolgreichster Film
⢠Jupiter in der Kategorie Bester deutscher Regisseur fĂźr Michael Herbig und â(T)Raumschiff Surprise â Periode 1â
⢠DIVA-Award in der Kategorie Publikumspreis
⢠Sonderpreis fßr deutsche Produktionen des Curt-Siodmak-Preises
Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) zeichnete den Film mit dem Prädikat âwertvollâ aus.cite-ref-8[8]
Ausstrahlung in Deutschland
In Deutschland lief die Free-TV-Premiere am 5. November 2006 auf ProSieben. Diese verfolgten insgesamt 7,05 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 19,3 Prozent. In der werberelevanten Zielgruppe waren es 5,65 Millionen bei 34,2 Prozent Marktanteil. Im Anschluss wurde ein Bully Spezial zum Film gesendet, welches 3,05 Millionen Zuschauer verfolgten. Bei 24,5 Prozent lag der Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.cite-ref-9[9]
Kritik
Der Film wurde von Seiten der Schwulenszene zum Teil kritisiert, da die Ăźberwiegend homosexuellen Protagonisten durchweg klischeeĂźberfrachtet dargestellt werden. Peter Polzer, Chefredakteur des schwul-lesbischen Magazins Siegessäule merkte etwa an, er fĂźhle sich nicht wohl, âwenn einem Millionenpublikum ein weiteres Mal vorgespielt wird, dass schwule Männer keine Männer sindâ. Ralf KĂśnig bezeichnet den Film als âendlosen Detlev-Witz in High-Tech.â Er habe nichts gegen Klischees, er arbeitete selber mit ihnen, jedoch komme es auf die ZwischentĂśne an, und der Film sei ihm zu eindimensional auf Tunten beschränkt.cite-ref-10[10] Leo Fischer vermutet, dass der Film âdie gesellschaftspolitische Entwicklung ein gutes Jahrzehnt zurĂźckgeworfenâ hat.cite-ref-11[11]
âĂberbordende Aneinanderreihung von Gags und Gesang, trivialen Parodien und Anspielungen aufs Science-Fiction-Genre, bei der sich inszenatorisch aufwändige Szenerien und platte, teils derbe Verbalerotik die Balance halten. Die atemlose Nummernrevue lässt weder MaĂ noch satirische Schärfe erkennen und bezieht allenfalls aus dieser âAbsichtslosigkeitâ einen gewissen Charme.â
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Lexikon des internationalen Films
âDie Sci-Fi-Parodie â(T)Raumschiff Surprise â Periode 1â ist witzig, albern und technisch auf einem erstaunlichen Niveau. Der groĂe Ăberraschungseffekt von âDer Schuh des Manituâ kann selbstverständlich nicht mehr erzielt werden, aber âBullyâ gibt seinen Fans genau das, was sie wollen. Bleibt festzuhalten, dass Michael âBullyâ Herbig und sein Team auf die ganz sichere Nummer setzten und somit die Erwartungen erfĂźllen, aber keineswegs Ăźbertreffen.â
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Filmstarts
âAuch diesmal wärmt Michael Herbig nicht einfach die Gags aus seiner TV-Show Bullyparade auf, sondern liefert eine perfekt und liebevoll inszenierte Science-Fiction-Parodie in klassischer Mel-Brooks-Tradition, die ihren Bogen von Star Wars bis ZurĂźck in die Zukunft spannt. Hier kommen sowohl Genre- als auch Manitu-Fans auf ihre Kosten. Vor allem aber beweist sich Herbig einmal mehr als das groĂe deutsche Regietalent, das nicht nur Witze reiĂen, sondern auch kinotaugliche Geschichten erzählen und Schauspieler zu HĂśchstleistungen anstacheln kann. [âŚ] Bully ist der Beste: Wer Der Schuh des Manitu mochte, wird (T)Raumschiff Surprise lieben.â
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Cinema
Weblinks
⢠(T)Raumschiff Surprise â Periode 1 bei IMDb
⢠(T)Raumschiff Surprise â Periode 1 bei filmportal.de
⢠(T)Raumschiff Surprise â Periode 1 bei crew united
Einzelnachweise
cite-note-fsk-11. Freigabebescheinigung fĂźr (T)Raumschiff Surprise â Periode 1. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juli 2004 (PDF; PrĂźfÂnummer: 98 679 K).
cite-note-jmk-22. Alterskennzeichnung fĂźr (T)Raumschiff Surprise â Periode 1. JugendmedienÂkommission.
cite-note-33. â InsideKino â Besucher Deutschland
cite-note-44. â Die erfolgreichsten deutschen Filme seit 1963. Abgerufen am 22. Juli 2018.
cite-note-55. â (T)Raumschiff Surprise â Periode 1 (Memento vom 14. Dezember 2017 im Internet Archive) auf chartsurfer.de, abgerufen am 13. Dezember 2017.
cite-note-1010. â Hans-Hermann Kotte: Ralf KĂśnig im Interview: Immer nur hei-tei-tei. In: Frankfurter Rundschau online. 24. Juni 2009; In: Frankfurter Rundschau. 25. Juni 2009.
cite-note-1111. â Leo Fischer: Fleischwurst Of Excellence. In: Titanic. Band 2025, Nr. 6, S. 32â33.
cite-note-123. (T)Raumschiff Surprise â Periode 1. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 8. November 2012.
cite-note-134. Filmstarts: (T)Raumschiff Surprise â Periode 1. Abgerufen am 8. November 2012.
cite-note-145. (T)Raumschiff Surprise â Periode 1. In: cinema. Abgerufen am 7. Oktober 2019.